coming soon: Identifikation und Authentifizierung als kommunikative Praktiken

Die vierteilige Unterrichtseinheit nimmt alltägliche Situationen in den Blick: vom Anruf auf dem Smartphone über den Einlass in einen Club bis zu Face ID, Phishing-Nachrichten und anonymen Hinweisen. Die Schüler:innen untersuchen, anhand welcher sprachlichen, körperlichen, sozialen und technischen Zeichen Personen identifiziert werden und wie diese Identifikation Zugang zu Informationen, Räumen, Geld, Vertrauen oder Zugehörigkeit ermöglicht – oder verhindert. Dabei lernen sie Authentifizierung nicht nur als technisches Verfahren, sondern als grundlegende soziale und kommunikative Praxis kennen. Begriffe wie Habitus und Authentizität helfen ihnen zu verstehen, wie Menschen Gruppen zugeordnet, als glaubwürdig wahrgenommen oder ausgeschlossen werden. Die Lerneinheit soll die Schüler:innen anregen, Identitätsbehauptungen kritisch zu prüfen, Zugangskontrollen zu hinterfragen und die sozialen Funktionen von Anonymität zu reflektieren.

Kompetenzen: Kommunikationskompetenzen, Medienkompetenz, Kritisches Denken

Stufe/Niveau: 3-4

Umfang: 4 Lektionen

Interdisziplinäre Verbindungen: (Informatik)

Vorbereitung: keine

Ausgewählte Literatur

Bubenhofer, N., Krasselt, J., Prinz, M., & Kato, H. (2025). Studienbuch Linguistik: Band 1: Gegenwartssprache. De Gruyter.


Spitzmüller, J. (2022). Soziolinguistik: Eine Einführung. J.B. Metzler. https://doi.org/10.1007/978-3-476-05861-4


Vogel, F. (2020). Authentifizierung – Grundlagen einer Theorie zu sozialsymbolischen Praktiken der Identifizierung und Zugangskontrolle. Linguistik Online, 105(5), 43–67. https://doi.org/10.13092/lo.105.7372


Vogel, F. (2022). Identifizierung und Authentifizierung in digitalen Diskursen. In E. Gredel (Hrsg.), Diskurse – digital (S. 191–212). De Gruyter. https://doi.org/10.1515/9783110721447-010

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